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So ein paar Texte von mir, alle im Stil einer Kolumne geschrieben.

 

(10.6.2005)

Open Air (oder „Da hinten wird es schon heller." )

Gestern Abend war ich auf einem Open-Air-Konzert. Open Air bedeutet: Mit 99,5 prozentiger Wahrscheinlichkeit regnet es. Und - was hat es? Genau. Geregnet. In Strömen. Ich war nass bis auf die Haut. Meine einzige Hoffnung war, dass ich mir einredete, es würde „dahinten schon heller werden“.

Sowieso: Wenn eine Gruppe Menschen zusammen steht und vom Regen überrascht wird kommt dieser eine Satz bestimmt. „Da hinten wird es schon heller.“ Ja, sehr schön. Aber wo ist „da hinten“? 100 km entfernt oder in 10 Minuten da? Außerdem ist dieser, sicherlich gut gemeinter, Aufbauversuch völlig nutzlos und ganz bestimmt NICHT aufbauend, wenn man bis auf die Knochen nass ist. Und sich gerade die zehnte Erkältung in diesem Jahr holt.

Das soll nicht heißen, dass ich mich von diesem Klischee ausschließe. Nein. Auch ich sage öfters mal diese wunderschönen sechs Wörter. Um mir einzureden, das der Tag doch nicht im den Bach runter geht. Im wahrsten Sinne des Wortes. Aber na ja.

Da hinten wir es schon heller. Ganz bestimmt.

(26.10.05)

Ein schrecklicher Tag

Nach langer Zeit krame ich diese alte Datei mal wieder hervor. Kann man es überhaupt „kramen“ nennen, wenn man einen Ordner auf dem Computer anklickt, den man schon eine halbe Ewigkeit vergessen oder verdrängt hatte? Ist kramen nicht etwas, dass man auf einem alten, verstaubten Dachboden oder Keller tut, in dem jemand seine Erinnerungen aufbewart? Was ist aus dieser Welt geworden, in der niemand mehr alte Sachen durchstöbert? Ich meine, außer im Fernsehen, natürlich.

Dieser trübsinnige Gedanke kann mir nur kommen, weil ich heute einen dieser Tage habe. Einen DIESER Tage. Diese Tage. An denen einfach ALLES schief geht. An denen man zu nichts rechte Lust hat und an denen die wenigen Kleinigkeiten, zu denen man dann doch ein wenig Begeisterung empfindet, dann natürlich prompt in die Hose gehen.

Und heute habe ich einen dieser wunderbaren Tage, an denen ich heulen könnte. Und zwar NICHT vor Glück.

An diesen Tagen möchte ich nur noch eins: Unter meiner Decke für immer verschwinden. Aber läst mich das einer? Die klare Antwort darauf lautet eindeutig: Nein.

Warum können Menschen andere nicht einfach mal alleine lassen? Und wenn sie es doch tun, warum gerade dann, wenn man ausgerechnet DIESEN Menschen gerne um sich hätte?

Soll ich euch was sagen: Ich weiß es nicht. Ich habe auch keine große Lust weiter darüber nach zu denken. Ich will heute einfach gar nichts.

AUSSER mich unter der Decke verkriechen.

Aber das hatten wir ja schon.

 

 

 




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